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Bobinet: Historie

Von 1908 bis 1912 errichtet die Königlich Preußische Eisenbahndirektion in der Eurener Straße 55/57 das Eisenbahnausbesserungswerk. In den 1920er Jahren lässt Ernst Spiro, Mitbegründer der werkseigenen Wohnungsbaugenossenschaft, 124 Häuser mit 234 Wohnungen für die Mitarbeiter bauen. Die Trierer Spirostraße erinnert an den ersten Direktor des Werks.

 

Im Zweiten Weltkrieg ist das Werk, in dem vor allem Lokomotiven instand gesetzt werden, Ziel der Alliierten. Bei Bombenangriffen der Engländer am 1. April 1943 sterben 17 Mitarbeiter, bei späteren Angriffen wird die große Werkshalle schwer beschädigt. In den 1950er Jahren arbeiteten in den Industriehallen rund 1500 Menschen – das Ausbesserungswerk ist einer der größten Arbeitgeber der Region.

 

1986 schließt die Bahn schließlich das Werk, mehrere Gesellschaften und Investoren beißen sich in den folgenden Jahren die Zähne an der riesigen, 11 Hektar großen, Industriebrache aus.

 

2003 kauft der Bauunternehmer Erland Knaf das Areal. Per Gericht setzt Knaf 2007 den Bau eines Aldi-Discounters gegen die Stadt durch. Im Februar 2010 legt die Stadtverwaltung einen Masterplan für den Stadtteil Trier-West vor mit ersten verbindlichen Vorgaben auch für das Gelände des Ausbesserungswerks. Im September 2010 kauft die Trierer Projektentwicklungsgesellschaft EGP das stilliegende Bobinet- Gelände, das im Westen und Süden direkt an das Eisenbahnausbesserungswerk angrenzt. Im Sommer 2011 gründen Knaf und die EGP eine Kooperationsgesellschaft, um die beiden Industriebrachen Eisenbahnausbesserungswerk und Bobinet gemeinsam zu entwickeln und zu vermarkten.

 

 

 

Retro-Stil: Der Bobinet Schriftzug prangt wieder an der Halle 2, ganz im Stil der alten Zeiten wurden die Buchstaben bewusst in Größe und Schrift so gewählt um den Charme des ehemaligen Industriewerkes beizubehalten.

 

© EGP TRIER

 

Im Februar 2014 verabschiedet schließlich der Stadtrat den Bebauungsplan für das Areal des Eisenbahnausbesserungswerks zwischen Eurener Straße und Luxemburger Straße – und schafft damit eine vebindliche Grundlage für das, was Investoren auf dem Areal realisieren dürfen und was nicht.

QUELLE: VOLKSFREUND.DE

 

 

 

 

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